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| 2/2010 Evangelischer Gemeindegruß | www.kirche-anspach.de | 1 |
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2/2010 März/ |
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In dieser Ausgabe: ........ und mehr!
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Gott ist unsre Zuversicht und Stärke, eine Hilfe in den großen Nöten, die uns getroffen haben
Psalm 46,2
Seit einigen Jahren sind im Kino Katastrophenfilme die große Masche. Die Ordnungen lösen sich auf, alles gerät ins Wanken, und der Zuschauer genießt auf dem bequemen Sessel bei einer Tüte Popcorn die Schussfahrt in den Untergang.
Der Kino-Film „The day after tomorrow“ ist ein Beispiel dafür. Er bietet Hagel in Tokio und Schnee in Indien. Die Wolkenkratzer New Yorks werden von Fluten umspült. Die Innenstadt von Rom wird innerhalb eines Tages zerstört. Andere Katastrophenfilme zeigen Stürme, Vulkanausbrüche, Erdbeben, die Invasion von Außerirdischen oder den Untergang der Titanic. Immer zeigen diese Katastrophenfilme, wie Menschen in Extremsituationen sich bewähren oder wie sie versagen. Was ist das für eine Welt, sich an solchen Filmen zu erfreuen, wobei sich die Natur-katastrophen weltweit häufen?
Wie aber ist die Wirklichkeit, wenn man mit einer echten Katastrophe konfrontiert wird? Wie verhält man sich, wenn man selbst völlig durcheinander gerüttelt wird und den Boden unter den Füßen verliert?
Die Bibel erzählt an vielen Stellen, wie Menschen in besonders schwierige Situationen geraten und Gott begegnen. Der Flüchtling Mose begegnet Gott im brennenden Dornbusch. Der Flüchtling Elia, der am Ende seiner Kräfte ist und nicht mehr leben möchte, begegnet Gott im leisen Wehen eines Windes. Beide bekommen einen neuen Auftrag und neue Kräfte. Der Christenverfolger Saulus begegnet dem auferstandenen Jesus Christus. Er wird völlig durcheinander gebracht. Am Ende wird aus ihm der Apostel Paulus.
Manchmal werden Menschen vom Schicksal durchgeschüttelt, damit sie um so offener für die Begegnung mit Gott sind. Bis in die heutige Zeit passiert es, dass Katastrophen und persönliche Schicksalsschläge Menschen in ihrer Existenz erschüttern: Manche verlieren dann oft ihren Glauben. Andere aber gewinnen ein neues Gottvertrauen. Durch die Krise werden sie neu zu Gott gebracht.
Reiner Kirse
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