Blaulichtgottesdienst

 

 
 

 

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Und?

Verstehen Sie, was gesprochen wird?

Klar!

Denn auch, wenn wir die Sprache nicht kennen oder können  -  das Gebet kennen wir alle.

 

 

Vaterunser, wie es in der Kita gesprochen wird.

 
 
 
 
 
 
 

 

Der ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst (AKHD)

Der ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst (AKHD) begleitet Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene
mit einer lebensverkürzenden Erkrankung ab der Diagnose, im Leben, im Sterben und über den Tod hinaus.


Die 18 ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind in der Begleitung der Familien, der Öffentlichkeitsarbeit
und im Büro im Einsatz. Für die Familien ist das Angebot kostenfrei. Der Dienst finanziert sich überwiegend durch Spenden.

Der AKHD Bad Homburg/Taunus ist einer von über 30 Diensten des Deutschen Kinderhospizverein e.V. mit Sitz in Olpe (NRW).
Der Verein gilt als Wegbereiter der Kinderhospizarbeit in Deutschland.

Ansprechbar ist die Koordinationsfachkraft Diana Milke unter: 06172-9956680 oder per Mail: taunus@deutscher-kinderhospizverein.de.
Informieren Sie sich zusätzlich unter www.akhd-taunus.de

 

Ausgrenzung – Was bedeutet das eigentlich?  

 

Wenn man sich das Wort anschaut, dann bedeutet es, dass es Grenzen gibt, die Menschen setzen, um andere  Leute auszugrenzen, nicht so zu akzeptieren, wie sie sind. Hauptursachen sind oft schlechter Modegeschmack, körperliche Beeinträchtigungen  oder Behinderungen.  

Lennart  ist 18 Jahre alt und hat seit seiner Geburt  eine Behinderung. Morgens fährt er immer mit der Bahn und spricht fremde Menschen an, die  er gar nicht kennt. Er hat oft einen Fußballschal um und eine trägt eine sehr starke Brille.

Außerdem ruft er immer seltsame Worte laut durch den Waggon und beschimpft einsteigende Leute, die sich durch die Schiebetür drängen,  weil ihn das nervös macht. Viele  Menschen ignorieren Lennart und rücken immer mehrere Sitze von ihm weg, wenn sie in der Nähe von  ihm sitzen. Sie finden ihn sehr komisch und peinlich, weil er so auffällig anders ist. Wenn er Leute sieht, die er gern mag, winkt er ihnen zu und freut sich sehr laut darüber. Er strahlt dann über das ganze Gesicht.

Als Lennart eines Tages aus der Bahn aussteigt, beschimpfen ihn zwei Männer mit „Dummer Schreihals“ oder „Behinderter Affe“. Lennart ignoriert  die beiden  und steigt schnell aus der Bahn und läuft zur Arbeit. Er arbeitet in einer  Behindertenwerkstatt, wo viele so sind wie er. Hier fühlt sich Lennart  sehr wohl. Ihm gefällt die soziale Gemeinschaft. An diesem Ort wird er nicht beleidigt oder ausgelacht. Hier wird er geschätzt, respektiert und nicht ausgegrenzt.

Er hat Freunde mit denen er Spaß hat und er wird für seine Arbeit gelobt. Auch von seiner Familie wird er unterstützt und geliebt. Das hilft ihm sehr und er ist auch ein bisschen stolz, dass er es schafft,  allein mit der Bahn zu fahren, obwohl ihm die viele bösen und genervten Blicke Angst machen.

Er fühlt, dass er dort nicht dazu gehört. Es gibt nur wenige Leute die ihm zuhören und ihn zurück grüßen. Diese Menschen stört es nicht, dass die anderen komisch schauen. Sie wollen Lennart eine Freude machen. Eine ältere Frau sitzt manchmal neben ihm und hört ihm zu, auch wenn er dann ganz plötzlich wieder komische Sachen durch den Waggon schreit. Sie weiß ja, dass er nichts dagegen tun kann. Ein Junge grüßt ihn immer freundlich und Lennart strahlt dann über das ganze Gesicht.

Es ist also gar nicht schwer, ihm eine Freude zu bereiten. Schade, dass nur wenige den Mut dazu haben.  Ich finde dass Menschen wie Lennart die Welt bereichern, weil sie anders sind.

Fabian                                                                                                                                       

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