Ein wöchentliches Angebot des Diakonischen Werks Hochtaunus

"Ich liebe meinen Job. Ich habe zwar keine Aufstiegschancen, aber ich würde ihn niemals wechseln wollen."
Antonia Köhler ist 30 Jahre alt. Eine junge dynamische Frau, die gerade dabei ist, ihre Hochzeit zu planen. Sie ist Ergotherapeutin und arbeitet für die Diakonie in Neu-Anspach. Jeden Donnerstag von 14:30 bis 16:30 Uhr betreut sie das Café Farbenfroh, einen Treffpunkt für Menschen, die sich gerne im kleineren Kreis austauschen und ihren Hobbys gemeinsam nachgehen.
Antonia Köhler backt Waffeln, sitzt in gemütlicher Runde und erkundigt sich bei den Gästen danach, was so in der Woche passiert ist. Jeden Donnerstag erscheint ein fester Teilnehmerkreis von fünf bis acht Menschen, die meisten etwas älter als 60 Jahre. Sie reden, schlemmen gemeinsam, spielen Scrabble oder andere Gesellschaftsspiele oder sie töpfern. Alle sind offen für die Interessen der Anderen und freuen sich auch, neue Gesichter in ihrer Runde begrüßen zu können.
"Worin ich Kirche sehe in meinem Beruf?", fragt die 30jährige Ergotherapeutin auf die Frage unseres Gemeindegrußes. "Nächstenliebe ist mir sehr wichtig. Ich möchte Menschen helfen und finde es sehr gut, dass die Kirche dies als Leitbild hat." Antonia Köhler begrüßt es, dass das Café für alle offen ist. Jede und Jeder kann kommen und ist herzlich willkommen. Kein Mensch wird ausgeschlossen. *"Besonders ältere Menschen erkranken psychisch, weil sie vereinsamen.
Gerade nach dem Tod des Lebenspartners wissen sie nicht mehr, was sie mit ihrer Zeit anfangen sollen", bedauert sie. Oft leben Kinder und Enkel weit entfernt. "Und gerade hier ist unser Angebot sehr wichtig", erklärt Frau Köhler. Kontakte knüpfen, Freizeit gemeinsam verbringen, Spaß haben. Dies ist ihr Anliegen und dazu trägt die Kirche mit ihren Leitbildern und der finanziellen Unterstützung einen großen Teil mit bei. Den anderen Teil übernimmt Antonia Köhler.


Christiane Sommer-Becker

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